Oracle VM VirtualBox ist ein leistungsfähiges und kostenloses x86-Virtualisierungspaket für den Einsatz in Unternehmen und zu Hause. Es wurde ursprünglich von einem Softwareunternehmen namens Innotek GmbH erstellt, das dann von Sun Microsystem erworben wurde. Es wird jetzt von der Oracle Corporation als Teil seiner Virtualisierungsprodukte-Familie entwickelt und gewartet. Bei Installation auf vorhandenen Betriebssystemen stellt es eine virtuelle Umgebung bereit, sodass zusätzliche Gastbetriebssysteme mit jeweils einer eigenen virtuellen Umgebung geladen und ausgeführt werden können.

Die Liste der unterstützten Host-Betriebssysteme von VirtualBox umfasst:

  1. Windows 7
  2. Windows Vista
  3. Windows XP
  4. Linux
  5. Mac OS X
  6. Solaris
  7. OpenSolaris

VirtualBox ermöglicht auch eine eingeschränkte Virtualisierung von Mac OS X-Gästen auf Apple-Hardware.

Laut Umfragen von LinuxJournal und LifeHacker aus dem Jahr 2011 war VirtualBox das beliebteste Virtualisierungsprodukt und erhielt über 50% der Stimmen. Diese Anwendung ist vollständig kostenlos, da es sich um Open Source handelt. Es wurde ursprünglich von Innotek unter einer proprietären Softwarelizenz angeboten, im Januar 2007 wurde die VirtualBox Open Source Edition (OSE) als freie Software veröffentlicht.

Wie funktioniert VirtualBox?

Eine virtuelle Maschine wird für ein bestimmtes Gastbetriebssystem erstellt. Ein Benutzer kann jede virtuelle Maschine (VM) selbstständig konfigurieren. Das Host-Betriebssystem und die Gast-Betriebssysteme und -Anwendungen können über eine von VirtualBox bereitgestellte virtualisierte Netzwerkeinrichtung miteinander kommunizieren. Jedes GuestOS kann innerhalb seiner eigenen simulierten oder virtuellen Maschine (VM) gestartet, angehalten und angehalten werden.

Festplatten werden in einem VirtualBox-spezifischen Containerformat namens "Virtual Disk Image" (VDI) emuliert, das als ".vdi" -Dateien gespeichert wird.

VirtualBox bietet auch Grafikunterstützung über eine benutzerdefinierte virtuelle Grafikkarte.

VirtualBox virtualisiert auch die folgenden Netzwerkkarten:

  • AMD PCnet PCI II (Am79C970A)
  • AMD PCnet-Fast III (Am79C973)
  • Intel Pro / 1000 MT Desktop (82540EM)
  • Intel Pro / 1000 MT Server (82545EM)
  • Intel Pro / 1000 T Server (82543GC)

Es können bis zu acht Netzwerkadapter gleichzeitig angeschlossen werden, aber nur vier sind über die grafische Benutzeroberfläche konfigurierbar.

In der Kategorie der Soundkarten kann VirtualBox virtualisieren:

  1. Intel HD Audio
  2. Intel ICH AC'97-Gerät und
  3. SoundBlaster 16 Karten.

Es kann auch ein USB 1.1-Controller emuliert werden, mit dem der Benutzer alle an den Host angeschlossenen USB-Geräte des Gasts verwenden kann.

Fazit

VirtualBox ist die am häufigsten verwendete Anwendung, um verschiedene virtuelle Desktops auf einem Host-Betriebssystem auszuführen. Es ist die beste Anwendung zum Testen neuer Betriebssysteme. Wir haben bereits gesehen, wie Sie Windows 8 auf VirtualBox installieren. Wenn Sie das VirtualBox-Erlebnis über das Windows 7-Startmenü verbessern möchten, versuchen Sie VBoxLaunch. Es ist kostenlos, da es sich um Open Source handelt. Einige der speziellen Funktionen des VirtualBox Extension Packs sind jedoch geschlossen.

Die neueste Version 4.1.4 wurde gestern veröffentlicht und kann von ihr heruntergeladen werden Startseite.

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