Wenn Sie in Ihrem Task-Manager-Fenster jemals einen Prozess mit dem Namen "Windows Shell Experience Host" bemerkt haben, kann dies zu einer flüchtigen Neugierde führen und Sie können sich dann mit Ihrem Unternehmen befassen. Was ist das für ein Prozess und warum kann er gelegentlich die CPU und den Arbeitsspeicher einiger Leute auffressen?

Dieser Artikel ist Teil unserer fortlaufenden Serie, in der verschiedene Prozesse im Task-Manager erläutert werden, z. B. Runtime Broker, svchost.exe, dwm.exe, ctfmon.exe, rundll32.exe, Adobe_Updater.exe und viele andere. Weiß nicht, was diese Dienste sind Beginnen Sie besser zu lesen!

Was ist der Prozess "Windows Shell Experience Host"?

„Windows Shell Experience Host“ ist ein offizieller Teil von Windows. Es ist dafür verantwortlich, universelle Apps in einer Fensteroberfläche zu präsentieren. Außerdem werden verschiedene grafische Elemente der Benutzeroberfläche behandelt, z. B. die Transparenz des Startmenüs und der Taskleiste sowie die neuen visuellen Elemente für die Flyouts des Benachrichtigungsbereichs (Uhr, Kalender usw.). Es steuert sogar bestimmte Elemente des Desktop-Hintergrundverhaltens, z. B. das Ändern des Hintergrunds, wenn die Diashow aktiviert ist.

Als Windows 10 zum ersten Mal ausgeliefert wurde, hatten viele Leute Probleme mit dem „Windows Shell Experience Host“, der aufgrund der CPU- und Speicherauslastung ein wenig ausfiel. Während die Anzahl der aufgetretenen Probleme - wahrscheinlich aufgrund von Updates seitdem - zurückgegangen ist, berichten einige Leute immer noch über diese Probleme.

Okay, warum verwendet es so viel CPU und Speicher?

Bei normalem Betrieb verbraucht „Windows Shell Experience Host“ keine CPU, steigt beim Ändern von grafischen Elementen gelegentlich um einige Prozentpunkte an, wird dann aber auf null zurückgesetzt. Der Prozess liegt in der Regel bei 100-200 MB Speicherauslastung. Sie werden auch sehen, dass das gelegentlich nach oben geht, aber beruhigen Sie sich sofort wieder. Wenn Sie feststellen, dass der Prozess regelmäßig mehr CPU oder Arbeitsspeicher beansprucht, z. B. eine konsistente CPU-Auslastung von 25 bis 30% oder mehrere hundert MB, dann haben Sie ein Problem zu lösen.

Wie lösen Sie Ihr Problem? Wir werden zunächst sicherstellen, dass Ihre PC- und Universal-Apps aktualisiert werden, und dann einige andere mögliche Ursachen des Problems durchlaufen.

Aktualisieren Sie Ihren PC und Universal Apps

Stellen Sie zunächst sicher, dass Windows aktualisiert ist. Möglicherweise wartet bereits ein Update auf Sie. Als Nächstes sollten Sie sicherstellen, dass alle universellen Apps auf dem neuesten Stand sind. Öffnen Sie den Windows Store, klicken Sie auf das Benutzersymbol neben der Suchleiste und wählen Sie "Downloads und Updates".

Klicken Sie im Fenster "Downloads und Updates" auf die Schaltfläche "Nach Updates suchen". Wenn Updates verfügbar sind, klicken Sie auf "Alle aktualisieren".

Geben Sie nach dem Update einige Zeit ein und prüfen Sie, ob das Problem behoben wurde. Wenn dies nicht der Fall ist, experimentieren Sie mit den häufigsten Ursachen für Probleme mit dem Prozess „Windows Shell Experience Host“.

Überprüfen Sie diese häufigen möglichen Ursachen

Wenn Sie nach dem Aktualisieren immer noch Probleme haben, müssen Sie im nächsten Schritt einige häufige mögliche Ursachen durchgehen. Probieren Sie diese nacheinander aus und prüfen Sie, ob Ihr Problem behoben ist. Wenn nicht, machen Sie die Änderungen rückgängig und fahren Sie mit dem nächsten fort.

Die weitaus häufigste Ursache für dieses Problem scheint die Verwendung eines Diashow-Hintergrunds in Windows zu sein. Es passiert natürlich nicht jedem, aber wenn dies der Fall ist, werden jedes Mal, wenn sich der Hintergrund ändert, einige hundert zusätzliche MB an Arbeitsspeicher verbraucht, was nach der Änderung nicht freigegeben wird. Möglicherweise wird auch eine CPU-Auslastungsspitze von etwa 25% angezeigt, und Sie müssen sich nicht beruhigen. Um diese mögliche Ursache zu testen, gehen Sie zu Einstellungen> Personalisierung> Hintergrund und ändern Sie den Hintergrund in eine durchgehende Farbe. Wenn das Problem dadurch gelöst wird, können Sie auch mit einem einzelnen Bildhintergrund experimentieren. Sie können auch versuchen, Ihre Diashow mit einer anderen App auszuführen, z. B. Johns Background Switcher (kostenlos) oder DisplayFusion (die für die Hintergrundverwaltung relevanten Funktionen sind in der kostenlosen Version verfügbar).

Die nächste mögliche Ursache ist, dass Windows automatisch eine Akzentfarbe basierend auf Ihrem Hintergrund wählt. Um dies zu testen, gehen Sie zu Einstellungen> Personalisierung> Farben und deaktivieren Sie die Option "Akzentfarbe aus meinem Hintergrund automatisch auswählen". Geben Sie etwas Zeit und sehen Sie, ob das Problem behoben ist. Ist dies nicht der Fall, aktivieren Sie diese Einstellung erneut und fahren Sie mit der nächsten möglichen Ursache fort.

Als Nächstes wird der Transparenzeffekt für das Startmenü, die Taskleiste und das Action Center angezeigt. Die Einstellung befindet sich auf dem gleichen Bildschirm wie der letzte unter Einstellungen> Personalisierung> Farben. Deaktivieren Sie einfach die Option "Start, Taskleiste und Aktionscenter transparent machen".

Kann ich "Windows Shell Experience Host" deaktivieren?

Nein, Sie können „Windows Shell Experience Host“ nicht deaktivieren und sollten dies auch nicht tun. Dies ist ein wichtiger Teil der Bereitstellung der in Windows 10 angezeigten Visuals. Sie können die Aufgabe vorübergehend beenden, um zu sehen, ob das Problem dadurch gelöst wird. Klicken Sie im Task-Manager einfach mit der rechten Maustaste darauf und wählen Sie "Task beenden". Windows startet den Task nach einigen Sekunden automatisch neu.

Könnte dieser Prozess ein Virus sein?

„Windows Shell Experience Host“ selbst ist eine offizielle Windows-Komponente und höchstwahrscheinlich kein Virus. Es gibt zwar keine Berichte über Viren, die diesen Prozess missbrauchen, aber es ist immer möglich, dass wir in Zukunft einen Virus sehen werden. Wenn Sie irgendeine Form von Malware vermuten, suchen Sie mit Ihrem bevorzugten Virenscanner nach Viren. Sicher ist sicher!

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