Wenn Sie diesen Artikel lesen, haben Sie wahrscheinlich den Runtime Broker-Prozess in Ihrem Task-Manager-Fenster entdeckt und sich gefragt, was es war - und vielleicht sogar, warum es manchmal zu einer CPU-Auslastung kommt. Wir haben die Antwort für Sie.

Dieser Artikel ist Teil unserer fortlaufenden Serie, in der verschiedene Prozesse erläutert werden, die im Task-Manager zu finden sind, wie svchost.exe, dwm.exe, ctfmon.exe, mDNSResponder.exe, conhost.exe, rundll32.exe, Adobe_Updater.exe und viele andere. Weiß nicht, was diese Dienste sind Beginnen Sie besser zu lesen!

Also, was ist es?

Runtime Broker ist ein offizieller Microsoft-Kernprozess, der in Windows 8 eingeführt wurde und in Windows 10 fortgesetzt wird. Er wird verwendet, um zu bestimmen, ob Universal-Apps, die Sie im Windows Store erhalten haben - die in Windows 8 Metro-Apps genannt wurden - alle ihre Berechtigungen angeben. als könnten Sie auf Ihren Standort oder Ihr Mikrofon zugreifen. Obwohl es ständig im Hintergrund ausgeführt wird, wird die Aktivität beim Starten einer Universal-App wahrscheinlich steigen. Sie können sich wie ein Mittelsmann vorstellen, der Ihre universellen Apps mit den von Ihnen konfigurierten Vertrauens- und Datenschutzeinstellungen verbindet.

Warum verwendet es Speicher?

Wenn es nicht aktiv ist, behält Runtime Broker ein sehr niedriges Speicherprofil bei und beansprucht normalerweise etwa 20 bis 40 MB. Wenn Sie eine Universal-App starten, wird die Speicherbelegung wahrscheinlich auf 500 bis 700 MB ansteigen.

Das Starten zusätzlicher universeller Apps sollte nicht dazu führen, dass Runtime Broker zusätzlichen Speicher verbraucht. Wenn Sie alle geöffneten Universal-Apps schließen, sinkt der Speicherbedarf von Runtime Broker wieder auf 20 bis 40 MB.

Warum erhöht es meine CPU-Auslastung?

Wenn Runtime Broker nur im Hintergrund ausgeführt wird, verbraucht es normalerweise 0% Ihrer CPU. Wenn Sie eine Universal-App starten, sollte diese Nutzung kurzzeitig auf 25-30% steigen und sich dann wieder beruhigen. Das ist normales Verhalten. Wenn Sie bemerken, dass Runtime Broker ständig 30% oder mehr Ihrer CPU verbraucht, eine höhere Speicherauslastung als erwartet erwartet oder die Auslastung erhöht wird, auch wenn keine universelle App ausgeführt wird, gibt es einige mögliche Erklärungen.

Wenn Sie kürzlich ein Upgrade auf Windows 10 durchgeführt haben, haben Sie möglicherweise bemerkt, dass Windows Ihnen gelegentlich einen Hinweis über Benachrichtigungen anzeigt. Aus irgendeinem Grund verhält sich diese Aktivität wie eine universelle App und aktiviert den Runtime Broker-Prozess. Sie können dies beheben, indem Sie die Tipps deaktivieren. Gehen Sie zu Einstellungen> System> Benachrichtigungen und Aktionen und deaktivieren Sie die Option "Tipps, Tricks und Vorschläge, wenn Sie Windows verwenden".

Es ist auch möglich, dass Sie eine fehlerhafte Anwendung haben, die dazu führt, dass Runtime Broker mehr Ressourcen als erforderlich verwendet. In diesem Fall müssen Sie die App einschränken, die das Problem verursacht. Stellen Sie sicher, dass die App auf die neueste Version aktualisiert ist. Wenn dies nicht funktioniert, deinstallieren Sie die App und installieren Sie sie erneut. Wenn dies fehlschlägt, informieren Sie den Entwickler über das Problem (und deinstallieren Sie es in der Zwischenzeit, wenn Sie es nicht benötigen).

Kann ich es deaktivieren?

Nein, Sie können Runtime Broker nicht deaktivieren. Und du solltest sowieso nicht Es ist äußerst wichtig, um Ihre Sicherheit und Ihre Privatsphäre zu schützen, wenn Sie universelle Apps ausführen. Es ist auch sehr leicht, wenn es richtig läuft. Es gibt also keinen Grund, es zu deaktivieren. Wenn Sie der Meinung sind, dass es sich nicht richtig verhält, können Sie den Runtime Broker-Prozess jederzeit beenden, indem Sie im Task-Manager mit der rechten Maustaste darauf klicken und dann auf Task beenden klicken.

Nach wenigen Augenblicken wird Runtime Broker automatisch neu gestartet. Seien Sie einfach gewarnt, dass universelle Apps in den wenigen Augenblicken bis zum Neustart nicht erfolgreich auf die Vertrauenseinstellungen zugreifen können und möglicherweise nicht ausgeführt werden.

Könnte dieser Prozess ein Virus sein?

Der Prozess selbst ist eine offizielle Windows-Komponente. Es ist zwar sehr unwahrscheinlich, dass ein Virus den echten Runtime Broker durch eine eigene ausführbare Datei ersetzt hat. Wir haben keine Berichte über Viren gefunden, die diesen Prozess missbrauchen. Wenn Sie sich sicher sein möchten, können Sie den darunter liegenden Speicherort von Runtime Broker auschecken. Klicken Sie im Task-Manager mit der rechten Maustaste auf Runtime Broker, und wählen Sie die Option "Dateispeicherort öffnen".

Wenn die Datei in Ihrem Windows System32-Ordner gespeichert ist, können Sie ziemlich sicher sein, dass Sie sich nicht mit einem Virus befassen.

Wenn Sie dennoch ein wenig mehr Ruhe wünschen, können Sie immer mit Ihrem bevorzugten Virenscanner nach Viren suchen. Sicher ist sicher!

Top-Tipps:
Kommentare: